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Übung an der Totenkirchl Westwand
Eine außergewöhnliche Übung der Bergrettung Kufstein ging am Samstag, den 30. Juni, an einer der klassischen Wände des Kaisergebirges über die Bühne.

Über 18 Seillängen lang zieht sich die 1913 erstbegangene Dülfer-Führe durch die Westwand des Totenkirchls. Mit gut 600 Meter Wandhöhe gilt die Kletterei als einer der großen Klassiker im Kaisergebirge. Trotz ihres alpinen Charakters erfreut sich die Route vieler Wiederholungen.
Terrestrische Bergungen von Verletzten oder in Not geratenen Bergsteigern sind unter solchen Verhältnissen praktisch nur nach unten möglich, indem Patienten zum Wandfuß abgelassen werden. Ein solches Szenario wurde nun im Rahmen einer Übung nachgestellt.
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Über Jahrzehnte lagerte die Bergrettung Kufstein am Gipfel des Totenkirchls Stahlseile und Seilwinden für solche Einsätze. Deren Zeit ist längst abgelaufen. Seit 2012 ersetzen moderne und leichte Kunststoffseile aus Dyneema, 600 Meter lang, die alte Ausrüstung.
Bei der Übung Ende Juni ging es jedoch nicht nur um eine Testung des Materials. Insbesondere der günstigste Seilverlauf sowie die Erreichbarkeit ausgesuchter Stellen im verwinkelten Verlauf der Kletterroute sollten geklärt werden. Wichtige Erkenntnisse erwartete man sich auch über die Funkverbindung in diesem Gebiet, weitab des nächsten Senders. Die Sprechverbindung zwischen den Rettern in der Wand und einem Team am Gipfel bzw. am Wandfuß stellt eine unabdingbare Voraussetzung für die Sicherheit aller Beteiligten dar.
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Die Kufsteiner Bergretter stiegen dazu vom Stripsenjoch zum Totenkirchl auf. Während zwei Mitglieder in die Westwand abgelassen wurden, verfolgte ein Team vom Hohen Winkel aus Ablauf und Funkverbindung. Nach der erfolgten nachgestellten Bergung von Verletzten wurden die Seile von der Gipfelmannschaft wieder hochgezogen und für etwaige Einsätze verstaut.
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