
Einsatz Nr. 57/2023: Bänderverletzung an der Winkelalm
Eine vermutete Bänderverletzung erforderte den Abtransport einer jungen Patentin von der Winkelam im Winkelkar bei Durchholzen.
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Eine vermutete Bänderverletzung erforderte den Abtransport einer jungen Patentin von der Winkelam im Winkelkar bei Durchholzen.

Am Samstag, den 29.7., trafen sich Bergretter aus den Ortsstellen des Bezirks zur Übung von Seil-, Berge- und Löschtechniken im Gebiet des ehemaligen Gasthofes Bärenbad.

Der Patient suchte im weglosen Gelände seinen verlorenen Stock, traute sich mit seinem leicht vorverletzten Fuß aber nicht mehr weiter. Die Bergrettung sicherte den Patienten in der Trage mit Seil zu Tale und brachte ihn zu seinem Begleiter.

Um das Steinschlagrisiko oberhalb eines Steiges im Bereich des Stripsenjoches nicht zu groß werden zu lassen, half die Bergrettung Kufstein beim „o-stoana“.

Im Bereich der Pyramidenspitze verspürte ein Mann Atemnot und Kreislaufschwankungen. Da der Patient von einem angeborenen Herzfehler wusste, setzte er einen Notruf ab.
Die BR Kufstein wurde zu einer reanimationspflichtigen Person beim Einstieg zum sogenannten Führerweg alarmiert. Zeitgleich startete der Notarzthubschrauber C4 zur Unglücksstelle. Diesem war aber eine Bergung wegen des starken Windes nicht möglich.

Ein Wandererduo aus Spanien und Italien wollte das Kaisergebirge überqueren. Große Hitze verlangsamte den Aufstieg und drohende Gewittergefahr führte zur Absendung eines Notrufs. Die BR Scheffau/Sölllandl agierte auf der Südseite, der Polizeihubschrauber konnte wegen aufziehender Bewölkung nur eingeschränkt unterstützen.

Ein Hund bekam von einem elektrischem Weidezaun einen Stromschlag, riss sich los und lief in steiles unwegsames und felsdurchsetztes Gelände. Der Besitzer setzte einen Notruf ab, da er keine Chance sah, in solchem Gelände an seinen Hund heran zu kommen. Der Hund konnte mittels GPS Tracker geortet werden. Drei BR-Männer stiegen zu dem Hund ab und…

Passanten bemerkten entlang der Straße von Hinterthiersee Richtung Ascherdörfl ein Fahrrad. Den dazugehörigen Fahradfahrer entdeckten sie 20 Meter unterhalb im sogenannten Schneiderhäuslgraben im Bachbett liegend. Vermutlich ist der junge Mann mit dem Rad an die Leitschiene geraten und über diese in den Graben gestürzt.

Nein, nicht Bäume werden geborgen. Mitunter geraten aber Menschen in den Wipfeln in Notsituationen und wollen geborgen werden. Aus den Bäumen. Zum Beispiel Gleitschirmflieger oder andere Piloten. Die Bergrettung hat die nötige Ausrüstung dazu, und probte für den Ernstfall. Den hat es schon gegeben, und er wird wieder kommen. Die Bergrettung ist…