
Einsatz Nr. 85/2023: Knöchelverletzung am Gamskogel
20.09.2023 Ungefähr auf halber Strecke zwischen Kaiserlift-Bergstation und Gamskogel rutschte die Patientin beim Abstieg auf
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20.09.2023 Ungefähr auf halber Strecke zwischen Kaiserlift-Bergstation und Gamskogel rutschte die Patientin beim Abstieg auf

Eine Paragleiterin startete am Kranzhorn, beim Talflug wurde sie von einer Windböe erfasst und nach unten gedrückt. Dadurch verlor sie an Flughöhe und landete in einer Baumkrone am Kienberg. Die Pilotin blieb unverletzt, aber musste in ihrer misslichen Lage einen Notruf absetzen.

Am 13.8. fand der TT-Wandercup im Kaisergebirge statt. Trotz hoher Temperaturen blieb es glücklicherweise bei der Unterstützung durch ein Team von Bergrettern. Verletzungen oder andere Probleme wurden nicht bekannt.

Eine vermutete Bänderverletzung erforderte den Abtransport einer jungen Patentin von der Winkelam im Winkelkar bei Durchholzen.

Am Samstag, den 29.7., trafen sich Bergretter aus den Ortsstellen des Bezirks zur Übung von Seil-, Berge- und Löschtechniken im Gebiet des ehemaligen Gasthofes Bärenbad.

Der Patient suchte im weglosen Gelände seinen verlorenen Stock, traute sich mit seinem leicht vorverletzten Fuß aber nicht mehr weiter. Die Bergrettung sicherte den Patienten in der Trage mit Seil zu Tale und brachte ihn zu seinem Begleiter.

Um das Steinschlagrisiko oberhalb eines Steiges im Bereich des Stripsenjoches nicht zu groß werden zu lassen, half die Bergrettung Kufstein beim „o-stoana“.

Im Bereich der Pyramidenspitze verspürte ein Mann Atemnot und Kreislaufschwankungen. Da der Patient von einem angeborenen Herzfehler wusste, setzte er einen Notruf ab.
Die BR Kufstein wurde zu einer reanimationspflichtigen Person beim Einstieg zum sogenannten Führerweg alarmiert. Zeitgleich startete der Notarzthubschrauber C4 zur Unglücksstelle. Diesem war aber eine Bergung wegen des starken Windes nicht möglich.

Ein Wandererduo aus Spanien und Italien wollte das Kaisergebirge überqueren. Große Hitze verlangsamte den Aufstieg und drohende Gewittergefahr führte zur Absendung eines Notrufs. Die BR Scheffau/Sölllandl agierte auf der Südseite, der Polizeihubschrauber konnte wegen aufziehender Bewölkung nur eingeschränkt unterstützen.